chronik: irland 1999  

 
County Mayo - mit Pferdewagen und Kohte

Vorwort:

Eigentlich wollen wir segeln gehen...

Doch dann kam es ganz anders, als gedacht. Kurz nach dem Kirchentag in Stuttgart sagte Christian, Das sein als Skipper gebrauchter Freund nun doch nicht mitfahreb würde. Kurz darauf berichtete Timothèe, daß er mit seinen Eltern auf einer großen Segelyacht in der Adria segeln gehen würde, jetzt wo der Krieg im Kosovo wieder ruhiger ist. Da hatten wir den Salat..... In einer Krisensitzung beschlossen wir als Fahrtenleitung, das wir es nicht Verantworten können mit 3 Boten und nur einem Skipper segeln zu gehen, auch wenn es nur auf den Kanälen und seen Frieslands seien sollte. also wurde über ein neues Fahrtenziel nachgedacht. Wir erinnerten uns an die schwärmereien einiger Pfadfinderfreunde über Irland und Andreas klemmte sich dahinter, Telefonierte und suchte im Internet, bis wir dann ein neues Programm gefunden hatten. Mit Pferdewagen und Rucksack durch die Felder und Moore der Irischen Nordwest Küste. Das Sagenumwogene County Mayo...

Fr, 23.07.1999 Frankfurt to England

Wir trafen uns um 4.15 Uhr in der Frühe im Sippenheim Beowulf, packten dort das zentrale Gepäck ein und machten uns zum Bahnhof. Auf dem Weg dorthin merkte lueden, daß er wichtige Papiere vergessen hatte und so flitzte er zurück und holte sie. Der Rest wartete am Bahnhof. Um 4.57 Uhr kam die S-Bahn zum Hbf, dort haben wir den Rest von Armin aufgelesen, schliesslich tigerten wir zu unserem Gleis 18 Wagen 5 und starteten nach Köln. Die Zugfahrt war uninteressant. In Köln wechselten wir in die S-Bahn nach Deutz, wo wir unseren Bus um 9 Uhr mit vorher erstandenen Lesestoff bestiegen. Die Busreise erfolgte ohne größere Umstände, die Verkehrslage war in Ordnung, die Fährfahrt war doll. Gegen 20.00 Uhr aber gab es zwei Filme, die wir uns ansahen. Danach machten wir es uns im Bus so gemütlich wie es ging. Gute Nacht.

Lars (P) 21J.

2.Tag: Samstag, 24.07.99

England to Belcarra

Heute durften wir 3 Stunden schlafen. Von Mitternacht bis 3 Uhr. Um 3 Uhr sind an dem Hafen angekommen, dann sind wir 4 Stunden mit dem Schiff nach Irland gefahren. Auf dem Schiff haben wir die ganze Zeit Karten gespielt. Einige haben sich auch Stühle zusammengeschoben und haben gepennt. Wieder im Bushaben wir wieder 3 Stunden geschlafen. Um 12 Uhr sind wir in Castlebar angekommen. Dort haben wir was zu futtern gekauft. Danach sind wir losgelaufen nach Belcarra, dort angekommen nach 1,5 Stunden traben sind wir zum Zigeunerwagenverleih gegangen. Da wir viel Zeit hatten, trödelten wir lange auf dem Rasen herum. Natürlich nach dem Mittagessen. After der guten Pause haben Lars und ich Futter gemacht. Es gab Himbeereis mit Fleisch. Nachdem Essen haben wir eine tolle Eröffnung gehört. Dann nach einem Feinen englischen Tee, gehen einige noch Karten spielen und die anderen schlafen.

Mini (P) 13 J.

3.Tag: Sonntag 25.07.99

Belcarra to Curry

Heute sind wir gegen 10 Uhr aufgestanden - Viele, naja etwa drei sind dann Zähneputzen gegangen. Danach hamma gepacklt und Zelt aufgebaut, ach Kwatsch, ich meine abgebaut. Etwa gegen 11.25 haben wa’ Frühstück gegessen. Ach, ganz vergessen. Davor haben wir eine Morgenlosung über Indianer gehabt. Dann etwa gegen 12 Uhr kam eine, die uns die Pferde gezeigt hat und erklärt hat, wie man das Geschirr dem Pferd anlegt. Das Pferd führten wir zum Ding, äh, ich meine zum Wagen, äh ich meine Caravan. Zuerst führte sie, die uns auch die Pferde zeigte, das Pferd. Dann führte es Andreas. Nach einiger Zeit führte ich es mit den Zügeln. Die Fahrt verlief eigentlich ganz ruhig, aber auch eigentlich nur eigentlich. Als wir ankamen hielten wir das Pferd an und machten das Geschirr ab. Fütterten es und liessen es ins Feld. Danach aßen wir zu Mittag und danach hatten wir Siesta, äh nein, wir haben Siesta. David, Lars, Jens und Leif spielen Karten. Ich werde heute Nacht weiterschreiben. Ja, ich schreibe jetzt gerade nach dem Abendessen, weil ich grad jetzt Zeit habe. Die hier reißen gerade einen Reißer nach dem anderen. Manche Dinge verstehen manche nicht, lachen aber trotzdem mit. Weis nicht warum, die reden gerade über die Simpsons in Amerika, Radioactiveman, Itchi und Scratchy. Kurz danach sprachen sie über Star Wars. Irgendwann dann machten wir Feuer und sangen. Den Brennstoff bekamen wir von der netten Bäuerin. Etwa gegen 12.00 Uhr gingen wir schlafen.

Kuki (P) 14 J.

4.Tag: Montag, 26.07.99

Curry to Holymount

Morgeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeen sagte der Wecker und 1 Stunde später waren wir auch schon alle draussen. Kein Wölkchen am Himmel und die Sonne trocknete das nasse Gras. Unser Gaul Oskar und seine Freundin frühstückten im Bett, während wir uns Müsli und “IRENSTOLZ” reinzogen. Das Frühstücksmüsli war definitiv nicht so gut wie das Alpen vom Vortag, und Christian mag keine Erdnussbutter. Vor dem Frühstück hielt Leif eine Losung über australische Eingeborene die ganz abgemagert durch die Gegend ziehen. So half er uns wenigstens, besser über den Kaffeenotstand hinwegzukommen. Schon die zweite Kreuzung brachte Irrungen und Wirrungen über uns. Der Weg, den wir wir nicht gehen sollten führte über Berg und vor allem Tal. Und dabei setzte Oskar zum Galopp an , wovon ihn auch Larsens volles Lebendgewicht am Zügel nicht abhalten konnte. Fredi nutzte die Gelegenheit an seiner Abrolltechnik zu feilen, als er dabei vom Wagen fiel. Am 2. Abhang, Lars sah schon etwas mitgenommen aus, waren wir vorsichtiger. Als wir endlich wieder einen Plan hatten, wo wir überhaupt sind, kam auch Ms. Nestor ( die Pferdefrau Anm. d. Red.) vorbei, sie hatte uns anhand der Sabberspuren von Oskar gefunden. Als sie wieder weg war, kam ein Bauernjunge auf dem Fahrrad an und wollte sich vom Wagen ziehen lassen. Dabei landete er allerdings im Graben. Oskar geriet langsam in Extase und gallopierte wie eine brünftige Wildsau. Bald waren die Anderen, die zu Fuß liefen, nur noch kleine Punkte am Horizont. Das ging solange gut, bis ein dicker Laster ankam. Bis wir Oskar mit allen Mitteln dazu bewegt hatten, anzuhalten, war schon fast der Aussenspiegel des Lasters ab und wir hingen halb im Strassengraben. Nun, irgendwann ging es doch und wir kamen in Bloomfield an. Dort wollte wir eine Frau nach dem Weg zu unserem Hof fragen, Aber Kuki blieb nicht stehen, sondern lenkte den Wagen in die Hofeinfahrt. Allerdings nahm er dabei die halbe Mauer mit. Die gute Frau hat jetzt eben eine rote Einfahrt, ist aber auch ganz nett. Die Frau war jedenfalls die Richtige, denn sie brachte uns zu unserem Quartier. Die anderen hatten uns irgendwann gefunden und wir machten uns auf den Weg ins nächste grössere Dorf zum Einkaufen. Der Weg durch die Hitze war ziemlich anstrengend. Wir kamen an einer Gruppe Zigeunern mit Wohnwagen vorbei, die uns freundlich zuwinkten. Der Laden bot nicht so viel Auswahl und verlaufen konnte man sich auch nicht. Wir kauften sämtliche Reis, Schinken, Nudel und Käsevorräte auf. Dirk erwarb eine geschmackvolle Postkarte und dann nahmen wir noch das ganze " Breakfast Brown" Brot aus dem Regal. Mit dem Zeug verdrückten wir uns in Richtung Sportplatz und frassen uns erstmal so richtig satt. Dann sonnten wir uns auf der Wiese und ein paar spielten Rugby. Als wir zurück waren, gab es erstmal eine Shower Hour. Dann machten Lars und Leif eine leckere Tomatennudelsuppe. Den Abend verbrachten wir in Sofies Welt.

Andreas (Kt) 26 J.

5.Tag: Dienstag, 27.07.99

Holymount to Curry

Guten Morgen Irland ging durch den wieder mit Sonne geschmückten Morgen, aber es dauerte mal wieder einige Zeit bis wir fröhlich über den Platz hüpften und unsere Sachen zurecht packten. Nachdem wir uns auch noch etwas frisch gemacht hatten, gab es noch die Losungsausgabe und anschliessend leckeres und schmackhaftes Frühstück mit allerlei Köstlichkeiten aus dem Orient, wie Orangen, Preigen, Zitronen und Birnen, die es nicht gab, aber Dattelmarmelade. Anschliessend machten Kuki und David Oskar noch Stadtfein und kurz darauf nahmen wir Kurs auf Curry, durch endlos scheinende Moorgebiete.

Am Rand des Weges lagen einige Torfhaufen, die zum Trocknen auslagen. Um 14.00 Uhr kamen wir auch an, dort wurde Oskar wieder ausgezogen und geputzt und wir asen zu Mittag. Anschliessend verlies uns Christian, weil er schon die ganze Zeit Krank war. Dann wurde es auch schon wieder Zeit für den zweistündigen Mittagsschlaf in der Sonne. Nach diesem schönen Schläfchen gab es Reis mit Sch.... . An schliessend raften wir uns auf um Fussball zu spielen. Hier die Mannschaftsaufstellung. Auf der einen Seite: Dirk .T...-Punkt,... David, der Keeper, Puttendörfer,... Leif, der Flotte, die 14,... Lars der Lange, ... und Mini, der Riese. Gegenüber haben wir: Sebb, der Turm, Bauersfeld,...Lü, die Leiche, Müller,...Fredi, der Kip,... und Ich. Nach einigen taktischen Spielzügen ist uns eingefallen, dass wir doch die Zelte aufbauen Könnten. Kurz darauf gingen wir mit der netten Engländerin ( tz,tz,tz,... lass das bloss nicht die Irin hören) über Berg und Tal, um beim arbeiten auf einem Bauernhof zu helfen. Dort schichteten wir Heuballen um. Nach 1 oder 2 Stunden gingen wir wiederzurück, um den Abend mit einem frohen Liedlein zu schliessen. Im Schlafsack gingen wir noch zu Sofie.

Jens (Kt) 18J.

6.Tag: Mittwoch, 28.07.99

Curry to Carrownacon

Nachdem Wecken gab es Frühstück. Es gab das Selbe, wie jeden Morgen: Müsli, Milch, Kakao, Marmelade und das gute irische Brot. Dann legte Lars ein paar Akkorde auf der Gitarre hin. Aber zuvor machte sebb ersteinmal die Morgenlosung. Er redete über vertrauen in der Gruppe. Er erläuterte dies an einer kleinen Geschichte. Die Jüngre von Jesus fragten einmal, was Vertrauen sei. Jesus antwortete, Vertrauen sei, wenn man einem Baum sagen könne er solle doch bitte laufen. Wenn er dies tut, ist das Vertrauen... . Auf unserer " journey" gab es die 1. Panne. Der Gurt der um den Pferdepo gelegt wird ist gerissen. In einer Blitzaktion reparierte Lüden den Schaden mit einem Leitseil vom Pferd. Wir hoffen alle, das es jetzt hält. Eine knappe halbe Stunde später gab es eine 2. Panne. Oskar ging durch. Er galoppierte eine Landstrasse runter und wäre beinahe mit einem Traktor kollidiert. Während der rasanten Fahrt sprangen die Zügel und eine Kette aus der Halterung. Nach knapp 1000m kam das Pferd zum stehen. Nach einer Weile kamen die Anderen, die vom Wagen abgesprungen sind. Der Traktorfahrer, sagt Andreas hat ihn ziemlich zur Sau gemacht, warum wir den so schnell fahren würden. Ab diesem Ereigniss dürfen nur noch die Führer den Caravan lenken. Als wir in Carrownacon ankamen gab es erstmal ein gutes Mittagessen. Nach dem Essen gingen wir zu einem See, wo wir schwimmen wollen. Der See war kalt und Sandig. Nach knapp 2 Stunden kamen wir wieder raus. Abends im Pub haben wir etwas viel Limo getrunken. Der Wirt hat uns aufgefordert etwas zu singen. darauf antwortete Andreas: " Ja". Nach einerknappen halben Stunde haben wir angefangen zu singen. Wir sangen einige Lieder und haben fett Applaus kassiert. Nach uns sang ein Einheimischer, der Stammgast, ein irisches Volkslied. Auch er bekam mächtig Applaus. Um 0.30 Uhr lagen wir endlich im Bett. Äh, Schlafsack.

David (P) 14 J.

7.Tag: Donnerstag, 29.07.99

Carrownacon to Ballintobber

Heute morgen schlafen wir unseren Rausch aus der letzten Pubnight aus. Erfolgreich wird der Wecker ignoriert, bis es gegen 10.00 Uhr Lars nicht mehr im Sack hält und er angfängt Rabbatz zu schlagen. Der grose Run auf die 2 Bedürfnisanstalten beginnt. Das crunchige Frühstück hält 2 Überraschungen bereit. 6 Liter ausgeflockte Milch und 175 gr. beste Kelloggs "Healthwise Bran Flakes". Nach einem halben Berghaferl für jeden ist die Packung leer, der Genuss von Irish Pride beginnt. Oskar kann es nicht erwarten loszukommen, sodass wir es sogar bis zum Tor schaffen, ehe der Pubbesitzer merkt, das wir noch nicht bezahlt haben. 5 Punt wechsln den Eigentümer. Oskar hat heute auch seinen Spass, da nur noch eine Person auf dem Wagen mitfahren darf. Kurz vor Burriscarra knicken wir nach Norden ab und knappe 2 Stunden später liegt Ballintobber Abey vor uns. Oskar zieht es vor soviel klerikalem Charme ersteinmal weiter und knapp hinterm "Ortsausgang" liegt unser heutiges Ziel. "The Forge" Caravan and Campingground. Ein Apfelbaum mit Schatten und eine Wiese voller Pferdeäpfel heissen uns willkommen. Nach unserem übliche Ziellinienritual, ins Gras werfen und alle Viere von sich strecken, gehen einige von uns ins nächste Kaff, um unsere Lebensmittelvorräte zu erneuern. Den Rest zieht es zurück zur Abey. Die Abey ist eine alte Klosteranlage aus dem 12.Jahrhundert, irgendwann unterwegs zerstört und in den Sechziger Jahren wieder rekonstruiert worden. Ringsherum ist ein Friedhof mit alten und neuen Gräbern und ein Kreuzweg gestaltet in einer Mischung aus traditioneller irischer Kultur und neoreligiösem Kitsch. Wir sehen auch ein Video, dass uns in unwiderstehlicher englischer Art und Sprache versucht zu erzählen, dass der hl. Patrick auf seinem hl. Pilgerweg zu einem hl. Berg irgendwann vor 1500 Jahren hier vorbeigeschaut hat. Aussedem erfahren wir etwas über die Geschichte der Abey und die Entstehung des Kreuzweges. Auf dem Rückweg versuchen wir Kontakt nach Hause aufzubauen. Aufgrund von uralten Legenden glaubt der Chronist, das es gelungen ist ! Mit einem "frühen Abend" Mittagessen und ein paar Runden Karten geht der Tag weiter. Eine Duschsession unter Musikbegleitung von Andreas schliesst sich an. Der Königlich-Kaiserlich-Herzogliche Schuldeneintreiber Dirk " der Unerbittliche" Tiemann treibt die restlichen Pubschulden ein und die Fahrtenkasse wird grundsaniert. Irgendwann später gibts dann Nudele mit Soß` und viel spä,ter Sokrates und Platon aus Sofie`s Welt. Aus der Ideenlehre Platons entwickelte sich eine grundlegende radikaltheologische Diskussion, die erst weit nach Mitternachtmit dem Aufstieg von weissem Gedankenrauch endete.

sebb (Fm) 22 J.

8.Tag: Freitag, 30.07.99

Ballintobber to Belcarra

Unerwartet standen wir pünktlich um 9.00 Uhr auf, da die ersten aufs Klo mussten. Nach Kukis Losung und "Es tagt" begaben wir uns zum Essen. Doch dann kam das Unglück, es gab kein Alpenmüsli mehr, dafür jedoch Nutella und Tee. Ausserdem badeten David, Lars, Mini und Kuki in Milch, teils mit Cornflakes, teils ohne. Nach einem ausgedehnten Frühstück bauten wir die Zelte ab, packten das Gepäck . Verstauten alls im Wagen undholten Oskar von der Weide. Nach einem zweiten Frühstück wurde Oskar vor den Wagen gespannt. Um 11.50Uhr ging es weiter. Der letzte Teil unserer Caravanabenteuerreise wurde bestritten. Während Oskar zockelnd den Wagen zog wurde hinten fleisig Karten gezockt. Danach leisteten sich Kuki, Fredi und ich eine heisse Diskussion über Glauben, als Fortsetzung von gestern Abend. Gegen 14.15 Uhr erreichten wir unseren Anfangs und Ziel Ort Belcarra. Nach einer Runde Twistereis mit Erdbeere,Zitrone und Melone, aßen wir zu Mittag. Nur 3 von 4 Käsen waren schlecht, eine gute Ausbeute. Nun noch eine paar Worte zum Wetter... Heiß, ein paar Wolken sonst nur Sonne. Nachdem Essen benutzten wir die Waschmaschine. Während sie wusch gingen sebb, Leif, David und Ich in die Town und kauften ein. Darunter Briefmarken, 12 Liter Limo und sebb besorgte zwei Kothenstangen aus einer Schreinerei für die 2. Woche. Fredi wartete unterdessen vor der Waschmaschine . Nach einer Postkartenpause spielten Fredi, Kuki, mini und Ich Canasta. Während wir uns amüsierend die Waschmaschine beaufsichtigten, bauten die anderen die Kothen auf und kochten. Am Abend bemerkten wir noch einen Schaden an der Achse des Wagen, der anschliessend von zwei Mechaniker geschweißt werden musste. Nachdem Esssen, es gab Curryreis, wurde wieder Karten gespielt. Doch zwie Leute arbeiteten, Fredi und Kuki spü,lten und Andreas redete mit den Pferden. Anschliessend las unser Märchenonkel sebb aus Sofies Welt vor.Jens und Mini sind bei dieser spannenden Geschichte doch glatt eingeschlafen. Ich auch fast. Danach folgte der Abendschluss.

Dirk (P) 18J.

9.Tag: Samstag, 31.07.99

Belcarra to Keel (Achill Island)

Als uns die Sonne, äh der Wecker um 8.30 Uhr geweckt hat sind wir langsam gegen 9.00 Uhr aus dem Bett gekrochen. Zuerst haben wir die Zelte abgebaut, dann haben wir unser Zeug aus dem Wagen geräumt und unsere Sachen fär die zweite Woche gepackt. Zum Schluss haben wir den Caravan sauber gemacht und die Morgenlosung von Jens gehört. Zurzeit essen wir das Brot " sliced White" und Müsli. Als wir das Essen abgeräumt und gespült hatten, haben wir das Zeug, das wir nicht brauchen in einen Container gebracht. Dann haben wir unsere Sachen genommen und in den Minibus gepackt. Mit dem Bus sind wir zu einer Insel namens Achill Island gefahren, wo wir unsere Zelte aufgeschlagen haben und von 3 Kindern bel$auml;stigt werden. Es fängt an zu regnen. zu der Zeit versucht Kuki das Zelt alleine aufzustellen. Wenig erfolgreich. Als alle Zelte standen, haben wir sie eingerichtet und sind dann alle im Atlantik schwimmen gegangen. Etwa eine Stunde lang, dann sind wir duschen gegangen, das hat gedauert, weil es nur 3 Duschen gab. Jetzt war die Zeit reif zum Kartenspielen. Wir haben Canasta,Gin und Skat gespielt, ausser der Andreas, der hat gelesen, den Hobbit. Es gab jetzt ein leckeres Essen, es gab Hamburger, die wir alle selbst gemacht haben. Sie schmeckten sehr gut. Wir sind nach dem Essen zum Rummel gegangen. Andreas, sebb, Kuki und David sind zu einer Gruppe gegangen, die irische Lieder gesungen haben. Um 23.30 Uhr haben wir uns getrpffen, um den Abend zu schliessen. Nachdem sind wir ins Bett gegangen, ausser Lars Mini und Dirk, die sind nochmal um 0.00 Uhr schwimmen gegangen. Als alle in ihren Zelten waren haben sich Mini und Kuki gestritten, als alles vorbei war haben wir geschlafen.

Leif (P) 16 J.

10. Tag: Sonntag, 01.08.99

Keel to Achill Sound

Nach einer langen und erholsamen Nacht, den wir schliefen lange in den Vormittag hinein, weckte uns dann trotzdem die Hitze, die durch die schon sehr hoch stehende Sonne sich entwickelte. Andreas, Leif und die Lee Brüder waren schon etwas länger wach und öffneten lustig die Kothen, wodurch die Sonne dann auch noch die letzten Dösenden weckte. Als wir die Zelte abbauten zogen allerdings Wolken auf, die beim Frühstück, oder besser gesagt beim Brunch, die Sonne ganz verdunkelten. Die Losung, die Mini hielt handelte davon, daß wir uns vornehmen sollten die Zeit, die wir haben, zu nutzen etwas Gutes zu tun. Nach dem Brunch brachen wir langsam nach Achill Sound auf und schafften die 10 Miles (16 Km) lange Strecke mit kleinen Pausen, mal im Regen, Mal in der heißen Mittagssonne in 3,5 Stunden. Kurz vor der Brücke, die auf das Festland führte machten wir Halt, weil wir die Tagesstrecke hinter uns gebracht hatten und um essen und einen Schlafplatz zu beschaffen. Das Essen zu besorgen war ein Problem, denn auch in Irland haben die Geschäfte Sonntags nicht geöffnet. Gottseidank hielt sich ein Shop nicht an die Öffnungszeiten und diejenigen, die losgegangen waren, nämlich Lars, Leif, sebb, Kuki und Mini kauften für umgerechnet 75 DM ein. Auf Andreas und Dirk, die eine Übernachtungsmöglichkeit suchten, mussten Alle sehr lange warten, bis sie nach einer vollen Stunde zurückkamen. Sie hatten es geschafft, das wir auf einer Wiesehinter einer Kirche bleiben konnten. Kaum hatten wir eine Kothe aufgebaut, fing es an zu regnen. F¨r den Rest des Tages nieselte es immer wieder in kurzen Abständen. Nur am Abend, als wir uns trauten im Freien zu Abend zu essen, nachdem wir die Zeit zwischen Mittagessen und halb Sieben und dem fast Mitternachtssnack um 22 Uhr in den Kothen verrbracht hatten und sebb gelauscht hatten, der aus " Sofies Welt" vorlas, war uns der Himmel gnädig und wir konnten trocken Bohnen mit Tomatensosse essen und mit vollem Magen dann endlich schlaffen gehen.

Fredi (P) 15J.

11.Tag: Montag, 02.08.99

Achill Sound to Mullaranny

FFB-FFB-FFB-FFB-FFB-FFB-FFB-FFB- ( Freiwillige Fahrtenberichterstattung ) " Guten Morgen, hier ist Hirsch Harry mit den neuesten Nachrichten vom Sturm nach der Ruhe. Gestern Nacht tobte ein Sturm, der unser Dach abdeckte und das andere Zelt zum Einsturz brachte. Dazu ein Exklusivinterview mit dem Sturmopfer Lars Laue:" Herr Laue, Guten Morgen, wie geht es ihnen nacg dieser Schreckensnacht..... Ist ihre Famillie schon informiert worden...? (Aus Zeitgründen kürzen wir dieses Interview. Hier eine Zusammenfassung...) Ja, also Herr Hirsch, das war so. Der Regen trommelte auf die Bahnen...... und die Mittelstange bog sich im Wind....In einer frÜhen Morgenstunde machte es Krach und es gab zwei neue Mittelstangen und 5 Leute mit nassen Sachen." Danke, zurück ins Studio.... In dem zelt in dem Ich lag, deckte der Wind das Dach ab. In einer Regenpause stand sebb auf und haute die Heringe wieder ein und befestigte das Dach neu, während die anderen mehr oder weniger weiter schliefen. Als ich aufstand saßen die Anderen schon in der damentoilette und wärmten sich. Unser Frühstück nahmen wir dort auch ein. Danach hielt Lars seine Losung über Sonnenstrahlen. Nach einem Besuch in der kitschigen Kirche ging es weiter. In einem Baumarkt kauften wir zwei neue Stangen. Die ersten Meter ging es noch schön auf einer festen Strasse weiter, doch bald nahmen wir die alte Eisenbahntrasse, die sich als Feuchtbiotop entpuppte. Lars führte uns durch das Biotop.Nach etwa 1-2 Kilometern lichtete sich dieses zu einem schönen Weg durch irisches Heidegras. Gegen Mittag fing es an zu regnen, esrt schwach, dann stärker. Dennoch ging es weiter über Weidezäune und Heidegras. Um 14.00Uhr gingen wir dann auf einen Schulhof und assen zu Mittag. Wir gönnten uns keine Pause, schon ging es weiter, erst auf einer Landstrasse, dann wieder im Matsch. Der Matschstand knöcheltief und es regnete ununterbrochen. So ging es Kilometer für Kilometer weiter bis all unsere Schuhe (ausser die von Mini, Kuki und Jens) naß waren. Unser Abenteuerweg führte uns dann noch ans Wasser auf klitschige mit Algen übersäte Steine. Kurz vor Mullaranny ging es dann nochmal durch tiefen Matsch und wir kamen an einem alten verlassenen Bahnhof raus. Danach hiess es ausschwärmen. Jens, sebb und Kuki gingen zum Einkaufen, während Andreas eine Unterkunft mit Heizung suchte. Die Anderen saßen auf einem Steinhaufen und sahen den Autos nach. Während dieser Aktion schlief ich ein. Andreas fand ein altes Geimeindehaus, das nur noch als Bingohalle genutzt wird. Die Halle war übersät mit alten Bingokarten und der Boden war dreckig, ebenso die siffige ekelhafte Toilette. Dort trockneten wir unsere Sachen an einem Gasheizstrahler und aßen Nudeln mit Fischstäbchen zu abend. Dann gingen wir schlafen.

Dirk (P) 18 J.

12. Tag: Dienstag, 03.08.99

Mullaranny to Newport

Heute ist der 04.08., aber ich schreibe für Gestern, den 03.08.99......Blos net verwirren lassen ! Um 8.oo Uhr klingelte irgend ein Wecker, den wir ignorierten. Um 9.00 Uhr sagte Andreas morgens sollten wir innerhalb von 10 min. aufstehen, innerhalb von 30 min geschah das auch. Wir packten unsere Sachen fegten den Saal zum erstenmal seit Jahrhunderten und frühstückten kurz vor 12 Uhr. Anschliessen dliefen wir von unserer Behausung los. Am Supermarkt machten wir nochmal kurz Halt, um wichtige Erledigungen zu besorgen. In der Grossen Hitze Rannten wir los. 5 Km weiter entfernt hielten wir an einer Kirche mit Pub. Nach einer schattenarmen Pause ging es auch weiter zu einem Mittagsplatz, der sehr idyllisch an der Stasse lag. Es ist jetzt bald 16 Uhr und es geht weiter über die Stasse nach Newport. dort angekommen wird eingekauft und ein Schlafplatz gesucht, was sich als nicht so einfach heraus stellt. Schliesslich schliefen wir bei einem gälischen Fusballverein auf dem sportplatz, wo wir auch das Training beobachteten. Nach leckeren Tortellini mit Käsesoße ging es ins Bett.

Lars (P) 21 J.

13.Tag: Mittwoch, 04.08.99

Newport to Westport

Heute wurden wir von Andreas um 8.30 Uhr geweckt, 10 Min später haben wir die Losung von Fredi gehört. Wir haben die Zelte abgebaut und sind zum Frühstück übergegangen. Es gab Cornflakes, Marmelade, Brot und andere Dinge. Nachdem essen hat Lars gespült und wir sind zu einer Tankstelle gelaufen, wo wir 30 Minuten gesessen haben, da fast alle mal scheissen waren. Wir laufen über eine Steinbrücke unsd laufen erstmal 5 Km. Unterwegshaben wir Schafe, Kühe und viel Küste gesehen. Wir haben Mittag gegessen, ohne Lars und David, die sind Trampen gegangen, weil david Blasen und andere Dinge hat. Wir sind jetzt beschwerliche 8 Km gelaufen, dann haben wir Lars und David getroffen, die eingekauft haben. Lars ist jetzt eine Schlafunterkunft suchen gegangen, aber als er 3 Stunden später nichts gefundenhat, ist Andreas nochmal suchen gegangen und er hat einen Pfadfinderleiter gefunden, der uns ihr Sippenheim gelassen hat. Aber erst mussten wir noch 1 Stunde warten, auf den Schlüssel. Jetzt haben wir eine Unterkunft, wo wir auch gleich gekocht haben. Nachdem essen haben wir "Sofies Welt" gehört und sind dabei eingeschlafen.

Leif (P) 16 J.

14. Tag: Donnerstag, 05.08.99

Westport to Belcarra

Der Vormittag war Irisch verregnet. Während sich draussen die Scouts aus Westport zu einer Radtour trafen, hielten wir Morgenlosung. sebb erzählte, das Gott denen hilft, die selbst etwas dazu tun. Pünktlich nachdem Essen ging das Licht aus. Wir fegten noch den Raum, packten die Sachen und warteten auf besseres Wetter. Das kam aber nicht, also machten sich bald darauf unsere Schar mit Ponchos auf den Weg. Nur Lars lief im Trachthemd rum und sah bald, wie ein Kreuzfahrer aus. Die ersten 8 Km vergingen, wie im Flug und nach 1,5 Stunden waren wir an einer Gabelung. Während wir auf Lars warteten, der wegen seinen Füssen langsamer war, sahen wir Kühe auf der Strasse. Und wieder einmal erwachte der Cowboy in uns, wir liefen zu den Kühen und wollten sie zurück treiben, aber ein netter Autofahrer raste hupend vorbei und sie rannten in die falsche Richtung davon. Aber dank unseres mutigen Einsatzes war dieses Problem auch bald gelöst. Der weitere Weg nach Ballyhean war beschwerlicher, da der Regen noch heftiger wurde und sebb mit der Karte zu schnell für uns vorne Weg lief. Aber ein Autofahrer konnte uns sagen, wo wir ihn finden und so machten wir es uns total durchnässt vorm Klo einer Kneipe zum Mittagessen gemütlich. Dort beschlossen wir, obwohl wir die Tagesstrecke geschafft war, noch bis Belcarra zu laufen, wo unser Zeug gebunkert ist und eine warme Dusche lockt. Der Weg dorthin war sonnig und Ruckzuck trockneten die Sachen. Jens, sebb und Dirk liefen wieder vorne Weg und legten Wegzeichen. So kamen wir glücklich im Caravanpark an, nachdem wir vorher im Laden das Abendessen ( Reis mit Süsssauer Sosse) und Club Orange besorgt hatten. Bis zum schlafengehen um 11 Uhr passierte nichts mehr und ach die Nacht war ruhig.

Andreas (Kt) 26J.

15. Tag: Freitag 06.08.99

Belcarra to Castlebar

Heute Lassen wir es langsam angehen, wir sind ja an unserem Ziel angelangt und so ist es berits früher Nachmittag bis wir uns aufraffen. der himmel begann mit strahlendem sonnenschein, doch es geht einstarker Wind und der treibt solamgsam die Dunklen gewitterwolken auf uns zu. Gerade als wir beschließen los zu laufen öffnet der Himmel alle pforten und wir sitzen erst einmal in der Garage mit den waschmaschienen fest. als der Regen nach den angaben unserer semiprofessionellen Weterfrösche um einige liter pro stunde nachlässt, wagen wir uns dicht eingepack in Ponchoshinaus ins Unwetter. Kaum aus Belcarra draussen hat die Sonne ein Herz für uns und kämpft sich durch die Wolken. Allerdings hat sie iom gegensatz zu uns gestern abend keinen Ovomaltineersatz getrunken und so verliert sie schon nach einer halben stunde wieder die oberhand und wird von der bildfläche gespült. Da Seit gestern die Offene schlachtordnug angesagt ist und wir alle den weg kennen, zieht sich die Gruppe weit auseinander. Jens, Dirk und Sebb kommen als erste in Caslebar an und Stürmen gleich die Bahnhofstoilette. Im Wartesaal hängt eine Touristenkarte von Castlebar mit einer eingezeichneten Touristeninfo und so ist unser weiteres vorgehen klar. Während Andreas sich in der Info um eine Unterkunft für heute nacht kümmert, suchen Jens und Sebb ein Restaurant in dem wir unser abschlußessen begehen können. Andreas bekommt die Telefonnummer des Stadteigenen Scoutchiefs und bekommt auch gleich ein Redezvous mit ihm. auf dem weg kippt petrus sein spülwasser aus und die stadt versinkt in strömendem regen. Die Pfadfinder von Castlebar haben als Räume eine ganze Etage eines Stadtlichen Bürogebäudes am rande des Stadtzentrums. Nach dem wir sie in beschlag genommen haben eroberten wir in kleinen Gruppen die stadt und geben unser meher oder weniger vorhandenes Geld für mitbringsel aus. Abends treffen wir uns in den Lokal das laut Touristeninfo das beste mit Traditionellen Irischen Essen sein soll. Da es nur Vier Tische gibt wird unsere Gruppe von der Netten Srviererin gleich an dieb gegenüberliegenden ecken des Raumes verteilt. Das Essen, das jetzt kommt ist sehr gewöhnungsbedürftig für die Mägen gewöhnlicher Kontinentler. Zum Glück sind die Potionen sehr Mickrig, so das wir nicht allzu lange leiden müssen. Die anschliessende Idee in einen Pub zu gehen wird aufgrund der recht hohen Wochenenddicht an Iren und Zigaretten rauch bald aufgegeben. Wir gehen zurück und einige beginnen Karten zu Spielen. Das h&aumlt Andreas nicht lange aus und so schnappt er sich ein paar gleichgesinnte und zuieht noch mal los. Am Nächsten Morgen Erzählen Sie wirre geschichten von Irischen Mädchen.......

sebb, (Fm) 22J.

16.Tag: Samstag, 07.08.99

Castlebar to England

Dieser morgen beginnt für einige von uns recht früh. Lars, Dirk, Jens und Sebb stehen schon gegen 6.°°h auf, um unseren Rückfahrtproviant zu besorgen. Pünktlich gegen 7.°°h stehen wir vor dem grossen Supermarkt und m&uumlssen mit entsetzen feststellen das alle Läden erst gegen 9.°°h öffnen. Auf der suche nach einem Warmen platz zum warten und einen Kaffe zu Trinken erinner wir uns an den gestern gesehenen Mc Donalds und hoffen wenigstens dort normale öffnungszeiten anzutreffen. Doch Pustekuchen..... -Auch zu- Zum Glück stehen auf dem Mc Donalds Parkplatz ein Par Bänke mit Tische und direckt benachbart gibt es eine Tankstelle mit Kaffe automat. Wir Packen die Karten aus und beginnen gegen die Kälte anzuspielen. Der Kaffe konsum steigt ständig und dies liegt nicht nur an der wä,rmenden kraft des Heissgetr&aimlnkes, sondern auch an der hübschen jungen Irin die ihn verkauft, Ich sage nur:"Diese Nase......". Kaum läuft die Uhr auf 9.°°h zu stehen wir vorm Markt und stürmen den Konsum tempel. Eine stunde und 2 Volle Einkaufswagen Später Ziehen wir dick bepackt mit Tüten richtung heimat. Dort beginnt die grosse Tüten auspack, -frühstücks, -Lunchpacketmach, -Rucksackpack, -und aufräumpanick. Pünktlich um 11.30h stehen wir an der Bushaltestelle und müssen mit erleichterung feststellen, das die befürchtete frühe abfahrt eine ENTE war. Die Nähchsten 2 Stunden werden Nochmals damit zugebracht die letzten Punt in Literweise Club Orange Limo und diverse Musikinstrumente zu investieren. Schnell ist dann alles im Bus verstaut und weiter geht es über die nun berühmt berüchtigten Irischen Landstrassen richtung Dublin. Dort erwartet uns eine kleine überaschung in form eines 2 Stündigen aufenthalts. Pracktischerweise Parkt der Busfahrer direkt an Ddublins grösster Fussgängerzone und so steht einem ausgedehnten Bummel nichts mehr im weg. Unterwegs schaft es lars sich aus einem Einkaufzentrum Rauswerfen zu lassen, in dem er eine Rolltreppe vehrkert herum runter läuft und Jens kauft sich für 20 Punt Eine Computerspielebox, die ihn in Deutschland glat das dreifache gekostet hätte.

Die anschliessende Fährfahrt hält uns bis 1.30h auf den Beinen, so das wir uns in England endlich in die sitze quetschen können.

sebb, (Fm) 22J.

17.Tag: Sonntag, 08.08.99

England to Frankfurt

Irgentwo über diesem dichten Nebel wird wohl auch vor kurtzem die Sonne aufgegangen sein. Wir sitzen am Fährterminal von Dover, frierend auf dem Asphalt und spielen.... Karten. Die Nacht war kurtz und so gestalltet sich die Fährfahrt recht verschlafen. Ebenso die weitere Bussfahrt, die jeder mehr oder weniger individuell zu überstehen versucht. Grade in Germany eingelaufen schliessen wir die Großfahrt hinter einer Raststätte. in Deutz verabschieden wir uns rasch den Mitreisenden und unserer teueren Mitelstange. Der Bus ist 3 stunden früher angekommen, als gedacht und so muss unser reise plan umgestaltet werden. Nach einem kaotischen umherirren durch die baustelle Kölner HBF und Jahrelangen warten am " Servicpoint " genanten Fahrkartenschalter Sitzen wir im Zug. Umstieg in Mainz. In der S-Bahn umpacken des zentrahlen Zeug in die Rucksäcke der Beos und am HBF grosse Trennrunde. Die Beos verstauen noch das Zeug in ihrem, nach dem Wasser einbruch vor 3 wochen verwüsteten Sippenheim und einige verabredeten sich für eine Fahrt zur Sonnenfinsterniss, die in drei tagen auf dem Programm steht. UND AUS...

sebb (Fm) 22J.